St. Ruprecht an der Raab -Im Angerfeld
geladener Wettbewerb 1. Preis
geförderter Wohnbau, 50 Wohneinheiten
Die Frohnleitner 2026-
Auftraggeberin
Die Frohnleitner
Auftrag
Architektur Objektplanung
BGF
5.350m²
Der leicht nach Süden abfallende Bauplatz liegt eingebettet in eine klein teilige Einfamilienhausbebauung und grenzt im Osten an die Bundesstraße. Die umgebenden Grünflächen schaffen eine ruhige und naturnahe Atmosphäre. Vier Häuser gruppieren sich jeweils um eine gemeinsame Mitte und bilden so zwei klar erkennbare, zueinander verschwenkte Höfe.
Vier Häuser gruppieren sich jeweils um eine gemeinsame Mitte und bilden so zwei klar erkennbare, zueinander verschwenkte Höfe.Der Anger verbindet die beiden Bauabschnitte. Im Zentrum der gesamten Anlage bilden der Quartiersplatz und der Gemeinschaftsraum ein soziales Gelenk. Ein Gemeinschaftsgarten und eine großzügig überdeckte Gemeinschaftsterrasse im zweiten Bauabschnitt erweitern diese Möglichkeiten für ein nachbarschaftliches Miteinander. Auch der zentrale Zugang zu Kellerabteilen und Tiefgarage erfolgt in diesem Bereich in einer Pergola mit Paketboxen.
Die kleinmaßstäbliche Struktur der Bebauung und die vielfältigen Angebote an differenzierten Aussen- und Grünräumen verleiht dem Quartier Identität und stärkt die Gemeinschaft. Die Privatgärten werden von einem feinen Wegenetz durchzogen, das sich als Kinderweg ins Erweiterungsgebiet, Bereich 2, fortsetzt vorbei am zentralen Spielplatz für die Einfamilienhäuser bis zur Gemeinschaftswiese am Locker Teich.
Die Wohngebäude sind kompakt, mit wirtschaftlichen Erschließungsflächen und gestapelten Regelgeschoßen. Die Wohnungen sind überwiegend dreiseitig belichtet, bzw. auf die offenen Erschließungen durchgesteckt und gut querdurchlüftbar (klimatfit). Sie orientieren sich auf ihre Freibereiche nach Westen und Süden mit vielfältigen Ausblicken in die Umgebung bis zum Rauchenberg. In den 3- und 4-Zimmer-Wohnungen können die barrierefreien WCs mit einer Dusche als zweites Bad ausgestattet werden. Sämtliche Loggien und Balkone sind lärmabgewandt oder seitlich mit Glas und Holz schallgeschützt - sowie auch die straßenbegleitenden Erschließungen. Sägeraues Lärchenholz akzentuiert die Giebelfassaden und die Erschließungen und gliedert so die Baukörper.